Den Signalweg verstehen.
Von der Antenne bis zum Audio: Verluste, Verstärkung, Filter und Lautstärke in einer ausdrücklich simulierten Empfangskette ausprobieren.
Ausdrücklich simuliert. Alle Pegel, Rauschwerte und Grenzen sind frei gewählte Lernannahmen. Kein Live-Empfang, keine Messung deiner Geräte und kein echter Ton.
Die Regler und Aufgaben benötigen JavaScript. Die Ausgangsanzeige, fünf Erklärungen, Modellannahmen und weiterführenden Links bleiben lesbar.
Wähle eine Stufe und ändere einen Wert. Lies danach die Rückmeldung und vergleiche die Pegel weiter unten.
Hier beginnt dein Nutzsignal.
Verändere die Aufnahme des gewünschten Signals. In diesem Beispiel bleiben Umgebungsrauschen und ein starker Nachbarsender unverändert. Eine reale Antenne kann auch deren Pegel ändern; die Auswahl ist keine Aussage über ein bestimmtes Antennenmodell.
Antennengewinn verstehen →Der Modell-Signalweg ist vollständig: keine Übersteuerung, passendes Seitenband und freie Audioausgabe.
- Modell-SNR nach Filter
- 17.4 dB
- Signalanteile im Filter
- 100 %
- Audioausgabe
- Offen · nur Anzeige
Wo sich der Pegel verändert.
Nutzsignal (blau) und Rauschen (gold), auf derselben logarithmischen Skala von −140 bis −40 dBm. Werte ausserhalb liegen am Skalenrand. Stufen 1–3: Rauschen in 2,4 kHz; Stufe 4: gewählte Filterbreite.
1. Antenne
2. Kabel
3. Empfänger
4. Filter & Modus
Jetzt bist du dran.
Eine Aufgabe setzt die Regler auf einen absichtlich fehlerhaften Ausgangszustand. Löse den Fehler und begründe deine Entscheidung.
Link zu diesen Einstellungen ↗ · Die Regler stehen im Link. Die Merkliste speichert nur das Werkzeug, keine Werte.
Die fünf Stufen zum Nachlesen.
1. Antenne
Verändere die Aufnahme des gewünschten Signals. In diesem Beispiel bleiben Umgebungsrauschen und ein starker Nachbarsender unverändert. Eine reale Antenne kann auch deren Pegel ändern; die Auswahl ist keine Aussage über ein bestimmtes Antennenmodell.
Antennengewinn verstehen →2. Kabel
Das Kabel schwächt Nutzsignal, Störer und eingehendes Rauschen. Es trägt bei 290 K auch thermisches Rauschen bei. Nachträgliche Verstärkung kann den Pegel anheben, aber das dabei verschlechterte Signal-Rausch-Verhältnis nicht einfach wiederherstellen.
Leitungsverluste einordnen →3. Empfänger
Verstärkung hebt Signal und Rauschen gemeinsam an und kann den Einfluss des nachfolgenden Wandlers verringern. Zu viel Gain lässt hier den starken Nachbarsender die Modellgrenze überschreiten. Ein digitales Filter danach kann diese Übersteuerung nicht rückgängig machen.
Gain und AGC verstehen →4. Filter & Modus
Unser USB-Signal liegt zwischen +0,3 und +2,7 kHz zur unterdrückten Trägerreferenz. Das ideale Filter beginnt bei +0,3 kHz. Unter 2,4 kHz Breite schneidest du Signalanteile ab; darüber nimmst du mehr weisses Rauschen mit. LSB wählt hier die falsche Seite.
Im Wasserfall ausprobieren →5. Audio
Lautstärke verändert die Ausgabe nach der Demodulation. Sie repariert weder ein abgeschnittenes Seitenband noch eine übersteuerte Empfangsstufe. Die Ausgabeanzeige ist nur schematisch: Dieses Labor spielt keinen Ton ab und fordert keinen Mikrofonzugriff an.
Echten Empfang gezielt prüfen →Modellannahmen, Formeln und Grenzen
Dieses Labor erklärt Zusammenhänge mit einem vereinfachten Leistungsbudget. Es berechnet weder Sprachverständlichkeit noch echte IQ-Daten, AGC, Intermodulation, Filterflanken oder Audio-Demodulation. Bei Überlast wird das SNR ausgeblendet; eine Verzerrungskurve wird nicht erfunden.
- Nutzsignal: −100 dBm bei 0 dB Antennenverlust, gleichmässige Leistungsdichte von +0,3 bis +2,7 kHz. Der Antennenregler verändert nur dieses Signal. Störer: −45 dBm bei +8 kHz, ausserhalb jedes auswählbaren Digitalfilters, aber innerhalb des 24-kHz-Eingangsfensters.
- Eingehendes weisses Rauschen: −160 dBm/Hz. Kabeltemperatur 290 K. Mit L = 10^(Dämpfung/10) gilt in linearen Leistungseinheiten: N_Kabel = N_ein/L + kT(1−1/L). Der thermische Referenzpegel kT beträgt rund −174 dBm/Hz.
- Feste Empfänger-Rauschzahl 6 dB, ideale variable Verstärkung, zusätzliches auf den Wandlereingang bezogenes Rauschen −135 dBm/Hz. Die Überlastwarnung vergleicht die summierte lineare Leistung im 24-kHz-Fenster mit der frei gewählten Grenze −20 dBm. Kein universeller Clipping-Schwellwert.
- Pegel in dBm werden zur Addition zuerst in lineare Leistungen umgerechnet. Nach dem Filter gilt N = N_Dichte × Bandbreite und SNR = S_dBm − N_dBm. Halbe Rauschbandbreite bedeutet etwa 3 dB weniger Rauschleistung; bei zu schmalem Filter geht hier aber auch Nutzleistung verloren.
Mit deiner Gerätewelt verbinden.
Die Prinzipien helfen beim Lesen von Empfängerhandbüchern. Die Regler und Grenzwerte oben sind keine Nachbildung dieser Geräte. Öffne die belegten Dossiers für konkrete Eigenschaften und Herstellerquellen.
Fachgrundlagen geprüft am 15.10.2026. Die Quellen erläutern Verstärkung, Rauschen und Dynamik; die Zahlen des Labors sind eigene Lernannahmen.